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Bachelorarbeit Elisabeth Ackermann

Fotografisch erstellte 360°-Panoramen, sogenannte Kugelpanoramen, sind ein beliebtes Mittel, um sich unbekannte Örtlichkeiten, wie Ferienwohnungen, Hotels, Immobilien oder Städte, anzuschauen. Es kann unter anderem dabei helfen sich vorher einen besseren Eindruck der Umgebung zu machen, um sich später schneller zurecht zu finden. So wird es zum Beispiel in Atomkraftwerken verwendet, da sich Arbeiter nur für einen begrenzten Zeitraum im Gefahrenbereich aufhalten dürfen und durch die Panoramen wertvolle Zeit einsparen.

Seit einigen Jahren steigt die Beliebtheit von Virtual Reality respektive der VR-Brille, besonders im Gaming Bereich, aber auch immer mehr in der Arbeitswelt. Einsatzgebiete sind zum Beispiel virtuelles Training, Produktionsplanungen, Medizin und Visualisierung in der Architektur. Ein Vorteil von Virtual Reality ist die Möglichkeit sich frei zu bewegen und mit anderen virtuellen Objekten zu interagieren. Auch können die fotografisch erstellten Panoramen mithilfe eines Head Mounted Displays angeschaut werden. Dadurch steigt die Immersion und das Verständnis des Raumes. Der nächste Schritt wäre die Umgebung nicht nur fotografisch einzufangen, sondern diese virtuell nachzubauen.
Ziel der Arbeit ist es zu vergleichen, ob der Lerneffekt bei Panorama–Touren oder bei Virtual Reality, in Bezug auf die Erschließung von unbekannten Umgebungen, effektiver ist. Fällt es Anwendern dadurch leichter sich die Umgebung einzuprägen und sich dadurch in der Realität besser zurecht zu finden? Steigt dadurch das Nutzererlebnis? Relevant ist dabei der Vergleich des Produktionsaufwands der beiden Methoden und die daraus resultierenden Vor- und Nachteile. Mithilfe von Evaluationen von Nutzern sollen die Methoden gegenübergestellt und ausgewertet werden.