b_800_800_16777215_00_images_howto_substance_titel_L.jpg

Adobe's Substance Designer ist für Studierende kostenlos verfügbar. Außerdem bieten Webseiten wie beispielsweise www.cc0textures.com (siehe auch den entsprechenden GDVLAB-Tipp) oft neben Texturen auch .sbsar-Dateien zum Download an. Um aus den entsprechenden Dateien Maya-fähige Materialien zu erzeugen, sind nur wenige Mausklicks notwendig:

Ab Maya 2020 gibt es einen Renderer-spezifischen (Arnold, V-Ray Next,...) Import von .sbsar-Dateien. Allerdings sind die Substance-Dateien keine direkten Material-Netzwerke und müssen daher in einen speziellen Knoten (substanceNode) eingelesen und dort halbautomatsich zu einem Shader-Netzwerk umgewandelt werden.

  • Als erstes Substance in Maya unter Windows | Settings/Preferences > Plug-In Manager aktivieren.

 Plugin aktivieren

  • Im Hypershade Editor (unter Maya | 2D Textures) einen Substance Node erzeugen.

SubstanceNode

  • Im Attribute Editor die .sbsar-Datei einlesen (Substance | Load Substance)
  • Gewünschte Texturgröße (Substance | Width) einstellen.
  • Render Worflow auf gewünschten Renderer stellen (z.B. Arnold) und Schaltfläche „Create Shader Network“ drücken.

Konfiguration im Attribute Editor

  • Im Arnold-Workflow dauert es jetzt ein paar Sekunden, bis die Texturen eingelen ujnd und automatisch in .tx-Dateien umgewandelt sind. Danach erscheint das fertige Netzwerk:

Shader-Netzwerk

  • Nicht vergessen, dass Displacement in der Geometrie aktiviert und konfiguriert werden muss.

 Render View